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2. November 2026 · 6 Minuten Lesezeit · Bera Yilmaz

Website selbst bauen oder machen lassen? Eine ehrliche Entscheidungshilfe

Mit Baukästen wie Wix, Jimdo oder IONOS kann heute jeder in ein paar Stunden eine Website zusammenklicken. Warum also Geld für einen Webdesigner ausgeben? Die ehrliche Antwort: Manchmal musst du das gar nicht.

Hier erfährst du, wann sich Selbermachen lohnt, was es wirklich kostet und woran du erkennst, dass du die Arbeit besser abgibst.

Wann Selbermachen eine gute Wahl ist

Für eine einfache Visitenkarte im Netz reicht ein Baukasten oft aus: eine Seite mit deinen Leistungen, ein paar Fotos, Telefonnummer und Adresse. Wenn du gerade erst gründest, wenig Budget hast und gern am Computer tüftelst, ist das ein vernünftiger Start.

Wichtig ist nur, dass du die Seite danach auch pflegst. Eine halb fertige Seite mit „Hier entsteht bald etwas“ wirkt schlechter als gar keine.

Was Selbermachen wirklich kostet

Der Baukasten selbst kostet meist 10 bis 40 Euro im Monat. Der größere Posten ist deine Zeit. Bis Aufbau, Texte, Fotos, Impressum, Datenschutz und die Einstellungen für Google stehen, kommen schnell 20 bis 40 Stunden zusammen, gerade beim ersten Mal.

Rechne ehrlich: Was bringt dir eine Stunde auf der Baustelle oder beim Kunden? Wenn das mehr ist als das, was ein Webdesigner pro Stunde kostet, ist Selbermachen am Ende oft die teurere Lösung.

Die typischen Stolperfallen

Bei selbst gebauten Seiten sehen wir im Website-Check immer wieder dieselben Probleme. Die Seite sieht am Computer gut aus, ist auf dem Handy aber schwer zu bedienen. Seitentitel und Beschreibungen für Google fehlen, Bilder sind viel zu groß und machen die Seite langsam.

Dazu kommt das Rechtliche: Impressum und Datenschutzerklärung müssen vollständig sein, und jedes eingebundene Tool wie Google Maps oder Schriften von fremden Servern muss dort auftauchen. Fehler an dieser Stelle sind der häufigste Grund für Abmahnungen.

Und schließlich die Bindung: Viele Baukästen lassen sich nicht einfach mitnehmen. Willst du später wechseln, fängst du oft von vorne an.

Wann du sie besser abgibst

Wenn deine Website Kunden bringen soll, statt nur da zu sein, lohnt sich Hilfe. Das gilt besonders, wenn du bei Google in deiner Stadt gefunden werden willst, wenn Kunden online Termine buchen oder Anfragen schicken sollen oder wenn du schlicht keine Zeit hast.

Ein guter Webdesigner kennt die Stolperfallen, schreibt Texte, die bei Google funktionieren, und baut die Seite so, dass sie auf dem Handy schnell lädt. Du kümmerst dich in der Zeit um deinen Betrieb.

Der Mittelweg

Es muss nicht alles oder nichts sein. Du kannst eine Seite bauen lassen und Kleinigkeiten wie Öffnungszeiten oder Fotos selbst ändern. Oder du baust selbst und lässt nur prüfen, was noch fehlt.

Genau dafür gibt es unseren kostenlosen Website-Check: Er zeigt dir in einer Minute, wie schnell deine Seite ist, ob Google sie versteht und was auf dem Handy hakt. Damit weißt du, ob ein paar Änderungen reichen.

Fazit

Selbermachen lohnt sich, wenn du wenig Budget, Zeit und Lust zum Tüfteln hast und eine einfache Seite reicht. Soll die Website Anfragen bringen und bei Google gefunden werden, ist sie in erfahrenen Händen meist besser aufgehoben, und am Ende oft auch günstiger, wenn du deine eigene Zeit mitrechnest.

Unsicher, wo deine Seite steht? Mach den kostenlosen Website-Check. Oder lass uns kurz sprechen, das erste Gespräch kostet nichts.

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